wir sind ...

2 0 0 5   Positiv


2 0 1 4   Komparativ


2 0 1 7  Superlativ


Bildung heißt, die Schulen bunt anmalen.
Bildung heißt, die Schulen bunt anmalen.

2 0 1 8   Ultimativ



... das sind "wir" nicht geworden, weil "uns"

die Wetterauer so toll finden, sondern nur

weil die Gegenkandidatin noch weniger

Stimmen bekommen hat!

 

Nur   12,846 % 

 

der Wahlberechtigten haben tatsächlich

Jan Weckler zum Landrat gewählt!

Die Begeisterung hielt sich

also bei den Wetterauern

in engen Grenzen.


 

Zum Nachrechnen:

Man nehme die Anzahl Stimmen,

die den Landrat gewählt haben

- das sind 30.509 Stimmen -

und dividiere sie durch

die Anzahl der Wahlberechtigten

- das sind 237.498.

Dann erhält man 0,12846.

Das sind 12,846 Hundertstel oder Prozent.

 


 

Anmerkung:

Die Gegenkandidatin konnte nur ein Drittel der bunten Bildchen in der Presse plazieren wie der Gewinner der Wahl!

Was wäre gewesen, wenn ... ?

 

Jetzt die Rechnung für die Gegenkandidatin:

23.062 Wetterauer haben für diese gestimmt. Das sind 9,71 %.

Zum Vergleich:

 

                                     Weckler              12,85 %

                         Becker-Bösch      9,71 %

 

Wer jetzt aus diesem geringen Unterschied schließt, die Wetterauer haben sich klar für einen Landrat Weckler entschieden, der beachtet folgendes nicht:   

 

                     77,44 % der Wetterauer

ist es völlig egal, wer Landrat ist.

 

 

Bei diesem dürftigen Ergebnis kann man wohl von Politikverdrossenheit sprechen, was bei diesen wochenlangen Worthülsengefechten sehr gut verständlich ist. Die Menschen wenden sich dann ab und denken: "Dann macht doch, was ihr wollt!"

Die Siegerpartei wird sich im Dopaminrausch sicher darüber keine Gedanken machen wollen. Ob sie es danach tun wird, ist doch sehr fraglich.

Aber mal ganz ehrlich: Wenn die ganze Welt ihren Narzissten zujubelt, warum sollten wir im Wetteraukreis da zurückstehen?

 

                                     *****   Willkommen im Club!   *****

 

 


 

Noch ein Hinweis:

 

Wenn Jan Weckler wirklich den mündigen Bürger will, dann darf er die Bürger im Wahl-"Kampf" nicht wie Volltrottel behandeln, die man nur lange genug behämmern muss, damit sie endlich kapieren, wen sie zu wählen haben. Das hat mit der Würde des Menschen aber auch rein gar nichts mehr zu tun. Da haben die Parteifreunde wohl vergessen, dass ihre Partei mit einem großen "C" anfängt. Ratschlag: Öfter mal im NT lesen!

 

Wenn Jan Weckler den gebildeten Bürger will, dann sollte er mehr die Pädagogen unterstützen, denen Bildung ein Herzensanliegen ist, statt diejeniegen, die vor lauter Kriecherei und Desinteresse anbetend vor seinen Füßen liegen. Sonst kann er die tollsten Container auf die Schulhöfe stellen und die Eltern die Klassenräume anmalen lassen, Bildung produziert er damit nicht!

 

 


Lieber Jan,

bevor du dich jetzt nach dem harten Wahlkampf gleich auf die nicht minder harte Arbeit als Landrat stürzt, ein kleiner Tipp:

Lies ein paar richtig gute Bücher und führe mit richtig gescheiten Leuten gute Gespräche. Das wirkt Wunder. Du wirst ein ganz anderer Mensch.

Und wenn jetzt die ganzen Schleimer und Kriecher bei dir vor der Tür stehen und sagen: "Du hast uns doch versprochen ..." Da musst du hart bleiben. Konzentrier' dich auf das, was wichtig ist. Lass sie einfach stehen. 

Dann wirst du auch spüren, egal, was Kartmann sagt, dass nur du alleine Jan Weckler bist und die anderen sind einfach nur Kartmann, Buffi, Koch oder Puttrich. 

Wenn du dies beherzigst, dann wird das auch was.

Viel Erfolg!

Gruß Wolfgang